Checkliste Widerspruch

Wenn Sie einen Bescheid einer Behörde vorliegen haben, mit dem Sie nicht einverstanden sind, können Sie zunächst Widerspruch einlegen (und nach Ablehnung dieses Widerspruchs ggf. Klage erheben).

Da kein Rechtsbeistand (Prozessbevollmächtigter) im Widerspruchsverfahren oder bei sozialgerichtlichen Verfahren (außer Revision vor dem Bundessozialgericht) verpflichtend ist, können Sie den Widerspruch selbst formulieren. Dabei müssen Sie keine Angst haben, formelle Fehler zu begehen. Solange Sie die Widerspruchsfrist einhalten (in der Rechtsbehelfsbelehrung des strittigen Bescheides angegeben), genügt eine schriftliche Formulierung

Mit der folgenden Checkliste können Sie prüfen, ob alles Wichtige in Ihrem Widerspruch enthalten ist:

 

CHECKLISTE: WIDERSPRUCH GEGEN EINEN BESCHEID 

Briefkopf

Ihre Daten (Name, Adresse, Telefonnummer)
Anschrift der Behörde, an die der Widerspruch geht
Datum
Anschreiben
Erklärung, dass Sie Widerspruch einlegen
Geschäftszeichen bzw. Aktenzeichen und Datum des Bescheides, gegen den Sie Widerspruch einlegen
Angabe der Gründe für den Widerspruch (Es besteht keine Notwendigkeit für juristische Formulierungen oder gar die Angabe von Gesetzes-Paragraphen)
Signatur
Ihre Unterschrift

 Hinweis: Diese Checkliste dient der allgemeinen Information und erhebt nicht den Anspruch einer Rechtsberatung. Für eine Rechtsberatung müssen alle Aspekte des Einzelfalls bekannt sein. Dies kann nur im Rahmen einer Rechtsberatung bei einem Anwalt oder einem entsprechenden Anbieter erfolgen.